Mastering

Mastering

Kurzfassung: Was Dich hier erwartet

Du willst, dass Deine Musik brillant klingt und auf allen Plattformen überzeugt? Dann ist Mastering der Schlüssel zum Erfolg! In diesem Artikel erfährst Du alles über die Kunst des Masterings, warum es so wichtig ist und wie Du typische Fehler vermeidest. Tauche ein in die Welt des Audio-Masterings und entdecke, wie Du Deinen Sound auf das nächste Level hebst – für Deine Fans, Freunde und die ganze Welt!



Was ist Mastering?

Mastering ist der letzte Schritt im Musikproduktionsprozess, bei dem ein fertiger Mix (meist in einem Tonstudio) verfeinert und optimiert wird, um die bestmögliche Klangqualität zu erzielen. Dabei werden verschiedene Techniken und Werkzeuge eingesetzt, um den Track klanglich auszubalancieren, die Lautstärke zu maximieren und sicherzustellen, dass er auf allen Wiedergabesystemen gut klingt. Mastering umfasst die Anpassung von EQ, Kompression, Limiting, Stereo-Bild und Lautheit, um ein professionelles und kohärentes Endprodukt zu schaffen.

Das Ziel des Masterings ist es, sicherzustellen, dass der Track konkurrenzfähig ist und den höchsten Standards der Musikindustrie entspricht. Es geht darum, das volle Potenzial eines Songs auszuschöpfen, ohne die ursprüngliche künstlerische Vision zu verlieren. Ein gut gemastervter Track hebt sich durch seine Klarheit, Ausgewogenheit und Lautstärke hervor und ist bereit für die Verbreitung auf Streaming-Plattformen, im Radio oder auf physischen Medien.



Der Prozess des Audio-Masterings

Das Mastering ist ein entscheidender Schritt im Prozess der Musikproduktion, der die endgültige Klangqualität eines Tracks optimiert. In diesem Kapitel erfährst Du, wie der Mastering-Prozess abläuft und welche wesentlichen Schritte dabei zu beachten sind: von der Vorbereitung und Analyse über EQ und Dynamikbearbeitung bis hin zu Stereobild, Raumklang und Lautheitsoptimierung.

Vorbereitung und Analyse

Vor dem eigentlichen Mastering-Prozess steht die gründliche Vorbereitung und Analyse Deines Tracks. Dies umfasst die Überprüfung des Mixdowns auf potentielle Probleme wie unerwünschte Rauschen, Clipping oder Frequenzüberbetonung. Ein erfahrener Mastering-Ingenieur analysiert die gesamte Klanglandschaft, um sicherzustellen, dass jeder Aspekt des Songs gut ausbalanciert ist. Dies bildet die Grundlage für eine präzise und effektive Nachbearbeitung.

In der Analysephase wird auch das Referenzmaterial betrachtet. Indem wir andere Songs als Referenz heranziehen, stellen wir sicher, dass Dein Track mit aktuellen Veröffentlichungen auf einem ähnlichen Qualitätsniveau liegt. Diese Referenzierung hilft dabei, den Sound in einem zeitgemäßen Rahmen zu halten und stellt sicher, dass keine klanglichen Elemente verloren gehen oder überbetont werden.

EQ und Dynamikbearbeitung

Der Einsatz von Equalizern (EQ) und Dynamikprozessoren ist ein zentraler Bestandteil des Masterings. Beim EQing wird die Frequenzbalance des Tracks feinjustiert, um bestimmte Klangfrequenzen zu betonen oder zu reduzieren. Dabei achten wir darauf, die natürliche Balance der Instrumente und Vocals zu bewahren, während wir gleichzeitig für Klarheit und Definition sorgen.

Dynamikbearbeitung umfasst die Anwendung von Kompressoren, Limiter und anderen Werkzeugen, um die Lautstärkeverhältnisse im Song zu optimieren. Ziel ist es, den dynamischen Bereich des Tracks so zu gestalten, dass er sowohl laut als auch dynamisch bleibt, ohne dass es zu Verzerrungen oder Verlust an Feinheiten kommt. Eine gut dosierte Dynamikbearbeitung trägt wesentlich zur professionellen Klangqualität eines Masters bei.

Stereobild und Raumklang

Das Stereobild und der Raumklang eines Tracks sind entscheidend für dessen räumliche Wirkung und Tiefe. Beim Mastering nutzen wir spezielle Techniken, um das Stereobild zu erweitern oder zu optimieren, sodass der Song auf verschiedenen Wiedergabesystemen gut klingt. Dies umfasst das gezielte Platzieren von Elementen im Stereopanorama, um eine breitere Klangbühne zu erzeugen.

Zusätzlich arbeiten wir an der Raumakustik des Tracks, um ihm mehr Tiefe und Raum zu verleihen. Dabei kommen Reverb- und Delay-Effekte sowie andere Raumklangbearbeitungen zum Einsatz, um eine natürliche und ansprechende Klangumgebung zu schaffen. Durch diese Maßnahmen wird Dein Song nicht nur lauter, sondern auch räumlicher und beeindruckender.

Lautheitsoptimierung

Die Lautheitsoptimierung ist ein kritischer Schritt im Mastering-Prozess. Hierbei wird die Gesamtlautstärke des Tracks so angepasst, dass er auf allen Playback-Systemen gut klingt, ohne dass es zu Übersteuerungen oder Clipping kommt. Dabei kommen moderne Limiter und Maximizer zum Einsatz, die dafür sorgen, dass der Track auch auf Streaming-Plattformen und in Radio-Playlists konkurrenzfähig bleibt.

Es geht jedoch nicht nur um maximale Lautstärke, sondern auch um die Erhaltung der Klangqualität. Ein zu hoher Pegel kann den Song platt und dynamikarm wirken lassen. Deshalb achten wir darauf, dass der Track dynamisch bleibt, während wir ihm gleichzeitig die nötige Lautstärke verleihen. So wird Dein Song nicht nur laut, sondern auch klanglich ausgewogen und professionell.



Toningenieure beim Mastern




Warum ist Mastering wichtig?

Mastering spielt eine entscheidende Rolle im Musikproduktionsprozess und stellt sicher, dass Dein Track den höchsten professionellen Standards entspricht. In diesem Kapitel erfährst Du, warum Mastering unverzichtbar ist und welche Vorteile es bietet: von der Konsistenz und Professionalität über die Optimierung für verschiedene Wiedergabesysteme bis hin zum Wettbewerbsvorteil im Musikmarkt.

Konsistenz und Professionalität

Ein professionell gemasterter Track sorgt für Konsistenz im Klangbild, egal ob er auf einer hochwertigen Hi-Fi-Anlage oder einfachen Kopfhörern abgespielt wird. Mastering glättet Unebenheiten im Mix, gleicht Lautstärken aus und stellt sicher, dass alle Tracks auf einem Album harmonisch zusammenpassen. Dies vermittelt dem Hörer ein professionelles und durchdachtes Klangerlebnis.

Darüber hinaus trägt Mastering dazu bei, dass Dein Song auf den verschiedenen Plattformen und Medien, auf denen er veröffentlicht wird, gleichbleibend gut klingt. Ein konsistenter und professioneller Klang hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei Deinen Hörern und kann entscheidend für den Erfolg Deines Projekts sein.

Optimierung für verschiedene Wiedergabesysteme

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Masterings ist die Optimierung Deines Tracks für verschiedene Wiedergabesysteme. Ob der Song über Lautsprecher, Kopfhörer, im Auto oder auf mobilen Geräten gehört wird – das Mastering stellt sicher, dass er überall gut klingt. Dies wird durch die Anpassung der Frequenzbalance und der Dynamik erreicht, sodass der Track auf allen Systemen seine Qualität behält.

Dies bedeutet auch, dass Dein Song den technischen Anforderungen der verschiedenen Streaming-Plattformen und Radiosender entspricht. Durch die richtige Lautheitsoptimierung und das Einhalten der technischen Spezifikationen wird sichergestellt, dass Dein Track überall optimal wiedergegeben wird und sich von der Masse abhebt.

Wettbewerbsvorteil im Musikmarkt

In einem hart umkämpften Musikmarkt kann professionelles Mastering den entscheidenden Unterschied machen. Ein gut gemasterter Track hebt sich durch seine Klangqualität von anderen Produktionen ab und wirkt sofort ansprechender und beeindruckender. Dies kann dazu führen, dass Dein Song eher in Playlists aufgenommen, im Radio gespielt und von den Hörern positiv wahrgenommen wird.

Darüber hinaus steigert ein professionell gemasterter Track die Chancen, dass Deine Musik von wichtigen Branchenakteuren wie Plattenlabels, Musikverlegern und Medienvertretern ernst genommen wird. Ein hochwertiger Klang kann Türen öffnen und neue Möglichkeiten für Deine Karriere als Musiker, Band oder Künstler schaffen.



Was ist der Unterschied zwischen Mixing und Mastering?

Mixing und Mastering sind zwei entscheidende Schritte im Musikproduktionsprozess, die oft verwechselt werden, aber unterschiedliche Ziele und Techniken haben. Beim Mixing werden die einzelnen Spuren eines Songs bearbeitet und zusammengeführt, um einen ausgewogenen und harmonischen Mix zu erzeugen. Dies umfasst die Anpassung von Lautstärke, Panorama, EQ, Kompression und Effekten für jede Spur, um ein kohärentes Ganzes zu schaffen.

Mastering hingegen ist der abschließende Feinschliff, der auf den fertigen Mix angewendet wird. Während beim Mixing der Fokus auf den individuellen Elementen des Songs liegt, konzentriert sich das Mastering auf das Gesamtbild. Es sorgt dafür, dass der Song auf allen Wiedergabesystemen konsistent und professionell klingt. Der Mastering-Prozess beinhaltet oft die Anpassung der Gesamtlautstärke, die Anwendung von finalem EQ und Kompression sowie die Vorbereitung des Tracks für die Veröffentlichung. Mastering stellt sicher, dass der Track den technischen Anforderungen der Verbreitungsplattformen entspricht und sich nahtlos in Playlists und Alben einfügt.



Tools und Software für das Mastering

Die richtige Auswahl von Tools und Software ist entscheidend für ein erfolgreiches Mastering. In diesem Kapitel beleuchten wir die wichtigsten digitalen Audio-Workstations (DAWs) sowie die Rolle von Plug-ins und Hardware im Mastering-Prozess. Diese Werkzeuge sind unerlässlich, um die Klangqualität eines Tracks zu perfektionieren und ihn für die Veröffentlichung vorzubereiten.

Digitale Audio-Workstations (DAWs)

Digitale Audio-Workstations (DAWs) bilden das zentrale Herzstück moderner Musikproduktionen und bieten eine umfassende Plattform für das Mastering. Zu den beliebtesten DAWs gehören Pro Tools, Logic Pro X und Ableton Live, die jeweils eine breite Palette an Funktionen und Werkzeugen für die detaillierte Klangbearbeitung bieten. Diese Programme ermöglichen eine präzise Steuerung des Mastering-Prozesses, von der Klangoptimierung bis zur finalen Audiodatei.

Neben den Grundfunktionen bieten DAWs fortschrittliche Tools wie spektrale Bearbeitung, Multiband-Kompression und automatisierte Prozesse, die es den Mastering-Ingenieuren ermöglichen, fein abgestimmte und professionelle Ergebnisse zu erzielen. Die Möglichkeit, zusätzliche Plug-ins zu integrieren, erweitert die Funktionalität der DAWs erheblich und sorgt für noch größere Flexibilität und Präzision bei der Klangbearbeitung.

Plug-ins und Hardware

Plug-ins sind unverzichtbare Werkzeuge im Mastering-Prozess und erweitern die Möglichkeiten der DAWs erheblich. Hochwertige Plug-ins von Anbietern wie Waves, iZotope und FabFilter bieten spezialisierte Funktionen für EQ, Kompression, Limiting und Stereobild-Bearbeitung. Diese digitalen Werkzeuge erlauben es, die Klangcharakteristika eines Tracks fein abzustimmen und an die spezifischen Anforderungen des Masterings anzupassen.

Neben der Software spielen auch Hardware-Komponenten eine wichtige Rolle im Mastering. Analoge Geräte wie Equalizer, Kompressoren und Limiter bieten einen warmen und oft unvergleichlich natürlichen Klang, der durch Software allein schwer zu erreichen ist. Viele Tonstudios setzen auf eine Kombination aus digitalen und analogen Techniken, um das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Diese Hybridansätze bieten nicht nur Flexibilität, sondern auch die Möglichkeit, einzigartige Klangfarben und Texturen zu erzeugen, die dem finalen Track eine besondere Qualität verleihen.



Unterschied zwischen Mastering und Mixing




DIY vs. Professionelles Mastering

DIY-Mastering kann eine kostengünstige Option für Musiker sein, die über ein begrenztes Budget verfügen. Mit den richtigen Tools und ausreichend Wissen können einige grundlegende Mastering-Techniken zu Hause angewendet werden. Allerdings erfordert DIY-Mastering ein tiefes Verständnis für Audio-Technik, ein gutes Gehör und viel Erfahrung, um wirklich professionelle Ergebnisse zu erzielen. Ohne das nötige Fachwissen besteht die Gefahr, dass der Track nicht die gewünschte Klangqualität erreicht und auf verschiedenen Wiedergabesystemen inkonsistent klingt.

Professionelles Mastering hingegen wird von erfahrenen Mastering-Engineers durchgeführt, die über spezielle Ausrüstung und akustisch optimierte Studios verfügen. Diese Experten bringen jahrelange Erfahrung und ein geschultes Gehör mit, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Professionelle Mastering-Studios nutzen hochwertige analoge und digitale Geräte, die oft weit über das hinausgehen, was in einem Heimstudio verfügbar ist. Der Unterschied in der Klangqualität und Konsistenz kann erheblich sein, was professionelles Mastering zu einer lohnenden Investition macht, insbesondere für Veröffentlichungen, die einen hohen Standard erfordern.



Die Rolle eines Mastering-Engineers

Ein Mastering-Engineer spielt eine entscheidende Rolle im Musikproduktionsprozess, indem er den finalen Klang eines Tracks verfeinert und optimiert. Mit einem geschulten Gehör und umfassendem technischen Wissen bewertet der Mastering-Engineer den Mix und nimmt präzise Anpassungen vor, um das volle Potenzial des Songs zu entfalten. Dies umfasst die Anwendung von EQ, Kompression, Limiting und anderen Effekten, um eine ausgewogene Frequenzverteilung und optimale Lautstärke zu erreichen.

Darüber hinaus sorgt der Mastering-Engineer dafür, dass der Track auf allen Wiedergabesystemen konsistent und professionell klingt. Er bereitet die finalen Master-Dateien für die verschiedenen Distributionsplattformen vor, einschließlich Streaming-Dienste, CDs und Vinyl. Ein erfahrener Mastering-Engineer versteht die technischen Anforderungen jeder Plattform und stellt sicher, dass der Track diese erfüllt. Durch die Zusammenarbeit mit einem Mastering-Engineer erhält Deine Musik den letzten Schliff, der sie von einer guten Aufnahme (Recording) zu einer herausragenden Produktion macht.



Tipps und Best Practices für erfolgreiches Mastering

Ein erfolgreiches Mastering beginnt weit vor dem eigentlichen Prozess und endet mit einer guten Zusammenarbeit zwischen Musiker und Mastering-Engineer. In diesem Kapitel geben wir Dir wertvolle Tipps und Best Practices, um Deine Tracks optimal vorzubereiten und die Kommunikation mit dem Mastering-Engineer effektiv zu gestalten. Diese Schritte helfen dabei, das Beste aus Deinem Mastering-Erlebnis herauszuholen und Deinen Sound auf das nächste Level zu heben.

Vorbereitung deiner Tracks

Die richtige Vorbereitung Deiner Tracks ist essenziell für ein gelungenes Mastering. Achte darauf, dass Deine Mixes frei von Clipping und unerwünschtem Rauschen sind. Exportiere Deine Tracks in einer hohen Auflösung (mindestens 24 Bit, 44,1 kHz), um die bestmögliche Qualität zu gewährleisten. Vermeide übermäßige Kompression und Limiting im Mix, um dem Mastering-Engineer genügend Spielraum für die Feinabstimmung zu lassen.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Erstellen einer Referenzspur, die dem Mastering-Engineer als Orientierung dient. Wähle einen Song aus, der klanglich dem entspricht, was Du Dir für Deine Produktion wünschst. Diese Referenz hilft dabei, Deine Klangvorstellungen klar zu kommunizieren und stellt sicher, dass das Endergebnis Deinen Erwartungen entspricht.

Kommunikation mit dem Mastering-Engineer

Eine klare und offene Kommunikation mit dem Mastering-Engineer ist entscheidend für ein erfolgreiches Ergebnis. Teile Deine klanglichen Vorstellungen und Ziele so detailliert wie möglich mit, damit der Engineer genau weiß, worauf er achten muss. Es ist hilfreich, präzise Rückmeldungen zu geben und spezifische Aspekte des Klangs zu benennen, die Dir wichtig sind.

Zudem solltest Du auf Feedback des Mastering-Engineers eingehen und bereit sein, gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Ein erfahrener Mastering-Engineer bringt wertvolle Expertise ein und kann Dir dabei helfen, das bestmögliche Klangergebnis zu erzielen. Durch eine gute Zusammenarbeit entsteht ein Endprodukt, das sowohl Deinen kreativen Visionen als auch höchsten professionellen Standards gerecht wird.



Häufige Fehler beim Mastering und wie man sie vermeidet

Das Mastering ist ein komplexer Prozess, bei dem Fehler leicht passieren können. Diese Fehler können die Klangqualität Deines Tracks erheblich beeinträchtigen. In diesem Kapitel behandeln wir einige der häufigsten Fehler beim Mastering und geben Dir Tipps, wie Du diese vermeiden kannst. Von Überkompression bis hin zur Vernachlässigung der Raumakustik – hier erfährst Du, worauf Du achten musst, um ein professionelles und ausgewogenes Endergebnis zu erzielen.

Überkompression und Verlust der Dynamik

Überkompression ist ein häufiger Fehler, der dazu führt, dass die Dynamik eines Tracks verloren geht. Ein zu stark komprimierter Song kann platt und leblos wirken, da die natürlichen Lautstärkeunterschiede zwischen leisen und lauten Passagen verschwinden. Um dies zu vermeiden, solltest Du die Kompression maßvoll einsetzen und stets darauf achten, dass die musikalische Dynamik erhalten bleibt. Ein guter Mastering-Ingenieur nutzt Kompressoren und Limiter sparsam und gezielt, um die Balance zwischen Lautheit und Dynamik zu wahren.

Unausgewogene Frequenzen

Ein weiterer häufiger Fehler ist die unausgewogene Frequenzverteilung. Wenn bestimmte Frequenzbereiche überbetont oder unterrepräsentiert sind, kann der gesamte Mix unausgeglichen und unangenehm klingen. Um dies zu verhindern, ist es wichtig, den Track auf verschiedenen Lautsprechern und Kopfhörern zu testen und gegebenenfalls die EQ-Einstellungen anzupassen. Eine sorgfältige Frequenzanalyse hilft dabei, problematische Bereiche zu identifizieren und zu korrigieren, sodass der Song auf allen Wiedergabesystemen gut klingt.

Mangelnde Referenzierung und Vergleich

Ohne geeignete Referenzierung und Vergleich kann es schwer sein, den eigenen Track objektiv zu beurteilen. Es ist wichtig, regelmäßig Referenzsongs heranzuziehen, die in ähnlichen Genres oder Klangstilen liegen. Diese Referenzen dienen als Orientierungshilfe und ermöglichen es Dir, Deinen eigenen Mix in Relation zu professionell gemasterten Tracks zu bewerten. Dadurch kannst Du sicherstellen, dass Dein Mastering-Prozess auf dem richtigen Weg ist und Dein Track konkurrenzfähig klingt.

Zu lautes Mastering und Clipping

Ein zu lautes Mastering, das Clipping verursacht, ist ein häufiger Fehler, der die Klangqualität erheblich beeinträchtigen kann. Clipping tritt auf, wenn das Audiosignal übersteuert und abgeschnitten wird, was zu hörbaren Verzerrungen führt. Um dies zu vermeiden, solltest Du darauf achten, die Lautstärkepegel im Auge zu behalten und Limiter vorsichtig zu verwenden. Das Ziel sollte sein, eine angenehme Lautstärke zu erreichen, ohne die Klarheit und Integrität des Klangs zu opfern.

Vernachlässigung der Raumakustik

Die Raumakustik spielt eine entscheidende Rolle im Mastering-Prozess. Ein unzureichend optimierter Raum kann dazu führen, dass Du den Klang Deines Tracks falsch beurteilst. Um dies zu vermeiden, solltest Du sicherstellen, dass Dein Studio akustisch behandelt ist und die Lautsprecher richtig positioniert sind. Eine gut kontrollierte Akustikumgebung ermöglicht es Dir, präzise Entscheidungen zu treffen und ein ausgewogenes und professionelles Mastering zu erreichen.



Mastering Software




Häufig gestellte Fragen zum Thema Mastering

Wie kann ich meine Tracks optimal für das Mastering vorbereiten?

Stelle sicher, dass Deine Mixes frei von Clipping und unerwünschtem Rauschen sind und exportiere sie in hoher Auflösung (mindestens 24 Bit, 44,1 kHz). Vermeide übermäßige Kompression im Mix und erstelle eine Referenzspur, die Deine Klangvorstellungen widerspiegelt. Klare Kommunikation mit dem Mastering-Engineer ist ebenfalls entscheidend.

Wie lange dauert ein Mastering?

Die Dauer des Masterings kann variieren, abhängig von der Komplexität des Tracks und den spezifischen Anforderungen. In der Regel dauert das Mastering eines einzelnen Songs etwa ein bis zwei Stunden. Bei einem ganzen Album kann der Prozess mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Wie viel kostet ein Mastering?

Die Kosten für das Mastering variieren je nach Studio und den spezifischen Anforderungen. Ein professionelles Mastering kann zwischen 90 und 250 Euro pro Track kosten. Bei größeren Projekten oder renommierten Mastering-Engineers können die Preise höher liegen.

Ist Mastering notwendig?

Ja, Mastering ist notwendig, um die bestmögliche Klangqualität zu erzielen und sicherzustellen, dass Dein Track auf allen Wiedergabesystemen gut klingt. Es ist der finale Schritt, der Deine Musik professionell und wettbewerbsfähig macht.

Was macht man im Mastering?

Im Mastering werden die finalen Audiobearbeitungen vorgenommen, darunter EQ-Anpassungen, Kompression, Limiting, Stereobild-Bearbeitung und Lautheitsoptimierung. Ziel ist es, die Klangqualität zu maximieren und den Track für die Verbreitung auf verschiedenen Medien und Plattformen vorzubereiten.

Wie viel dB für Mastering?

Beim Mastering wird oft ein Ziel-Lautheitspegel von etwa -14 dB LUFS (Loudness Units relative to Full Scale) für Streaming-Plattformen angestrebt. Für physische Medien wie CDs kann der Pegel höher sein, um einen wettbewerbsfähigen Lautstärkepegel zu erreichen, ohne Clipping zu verursachen.

Was bedeutet „neu gemastert“?

„Neu gemastert“ bedeutet, dass ein bereits veröffentlichter Track oder ein Album erneut den Mastering-Prozess durchlaufen hat, um die Klangqualität zu verbessern. Dies kann notwendig sein, um den Klang an moderne Standards anzupassen oder um auf neuen Medienformaten eine bessere Klangtreue zu gewährleisten.



Zusammenfassung: Jetzt liegt es an Dir!

Mastering ist ein essenzieller Schritt im Musikproduktionsprozess, der Deine Tracks auf das nächste Level hebt. Von der Frequenzoptimierung über die Dynamikbearbeitung bis hin zur richtigen Raumakustik – hier hast Du alles Wichtige gelernt. Vermeide häufige Fehler und nutze professionelle Tools, um beeindruckende Ergebnisse zu erzielen.

Bereit für Deinen besten Sound? Kontaktiere uns im TWH Tonstudio und lass uns gemeinsam Dein Meisterwerk schaffen!

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Ich bin Theodor Wolfgang Hanny, aber für Dich gerne Theo. Willkommen im TWH Tonstudio München!

Ich bin seit 20 Jahren als Musiker, Komponist und Produzent unterwegs. Der Schritt, ein eigenes Tonstudio in München zu eröffnen, ermöglichte mir meinen Lebenstraum: Die Botschaften und Emotionen von Künstlern für die Ewigkeit festzuhalten.

Mein Team und ich haben ein Ziel: Deinen besten Sound, mit dem Du brillant klingst und überall gut ankommst. 

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